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Die Verwertung von tierischen Nebenprodukten aus der Fleischproduktion sowie von Altspeiseölen ist ein Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung, da diese Stoffe ansonsten auf dem Müll landen würden.

Aus ihnen werden Fette, Proteine und Mineralien für verschiedene Anwendungszwecke gewonnen. Kurz gesagt, diese Verwertung ist ein echtes Recycling. Würden die verderblichen Reste nicht verwertet, könnten sie auch schnell eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier werden. Das Recycling der Reststoffe fördert gleichsam auch die Nachhaltigkeit der Nutztierproduktion: Treibhausgas-Emissionen werden reduziert sowie Kraftstoffe und Wasser eingespart.

Die Verwertung von Nebenprodukten aus der Fleisch-/Geflügelproduktion sowie die Aufbereitung von Altspeiseölen basieren auf einem vor mehr als hundert Jahren entwickelten Konzept. Die Verwertung ist der beste und älteste Weg, um die Nebenprodukte der Nutztierhaltung zu recyceln.

Verantwortung für die Umwelt: Eine Verpflichtung zu kontinuierlicher Verbesserung

  • Die Verwertung von Nebenprodukten und Reststoffen, die ansonsten als Abfall enden würden, ist ein Beispiel par excellence für einen hochgradig nachhaltigen Prozess. Er konkurriert auch nicht um Ressourcen, die für die Lebensmittelherstellung benötigt werden.
  • Durch die Nebenproduktverwertung wird ein Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes geleistet. In den USA und Kanada summiert er sich auf einen Wert, der den jährlichen Emissionen von 12 Millionen Fahrzeugen entspricht.
  • 99 % der Fleisch und Fleischnebenprodukte lassen sich zu Grundstoffen umwandeln, mit denen Nutz- und Haustierfutter, Biokraftstoffe, Düngemittel sowie Industrie- und Konsumgüter hergestellt werden.
  • Die in den USA und Kanada hergestellten Produkte aus der Nebenproduktverwertung erfüllen oder übertreffen die gesetzlichen Vorschriften zur Futter- und Lebensmittelsicherheit.
  • Bei der Verarbeitung werden die tierischen Beiprodukte stark erhitzt. Die dabei anfallenden großenWassermengen erfüllen die Umweltnormen auf bundesstaatlicher, Landes- und kommunaler Ebene und können daher problemlos in Flüsse und Bäche eingeleitet werden.

Soziale Verantwortung: Eine Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen 

  • Die Verwertung von Reststoffen folgt den Grundleitlinien von Nachhaltigkeit. Dazu gehören: ein hohes Engagement der Unternehmen bei Umweltschutzmaßnahmen, Verantwortung für die lokale Bevölkerung, die Erzeugung sicherer und nahrhafter Futtermittel als Beitrag zur Welternährung sowie die Produktion von Biokraftstoffen als erneuerbare Energiequelle.
  • Ohne die Nebenproduktverwertung wären alle Mülldeponien der USA innerhalb von vier Jahren am Rande ihrer Kapazitäten. Die Folgen wären massive Problemen für die öffentliche Gesundheit und den Umweltschutz.
  • Ohne die Abholung von Altspeiseölen aus Restaurants und anderen Einrichtungen würden große Mengen davon ins Abwasser gelangen. Binnen kürzester Zeit wären die kommunalen Kanalisationen und Abwassersysteme verstopft. Dies würde nicht nur zu erheblichen Beeinträchtigungen der Wasserqualität führen, sondern auch kostspielige Schäden und Reparaturen verursachen.
  • Ohne eine Weiterverarbeitung blieben alle von den Verbrauchern als ungenießbar eingestuften Schlachtprodukte ungenutzt.
  • Erzeugnisse aus der Nebenproduktverwertung werden als Ausgangsstoffe für Nutz- und Haustierfutter sowie für eine breite Produktpalette wie Seifen, Schmiermittel, Wasch- und Reinigungsmittel oder Biokraftstoffe genutzt.

Wirtschaftlichkeit: Eine Verpflichtung zu langfristiger Rentabilität

  • Unternehmen, die in den USA und Kanada in der Nebenproduktverwertung tätig sind, investieren jährlich mehr als 450.000 Euro (500.000 US-Dollar) in die „Fats and Proteins Research Foundation“, um innovative Lösungen für Herausforderungen der Branche zu suchen. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen gegen die Bildung unangenehmer Gerüche.
  • 30 % der in der US-Biodieselerzeugung verwendeten Ausgangstoffe sind wiedergewonnene Fette und Öle.
  • Die Branche verwertet jedes Jahr mehr als 1,04 Millionen Tonnen Fleisch-/Geflügelabfälle aus dem Einzelhandel und verarbeitet sie zu Rohstoffen für Futtermittel.
  • Die Branche verwertet jedes Jahr mehr als 1,08 Millionen Tonnen an Altspeiseölen aus der Gastronomie und erzeugt so Ausgangsstoffe für die Biodieselproduktion.

 

Quellen:
National Renderers Association. Rendering Industry Sustainability Issues Brief.
https://d10k7k7mywg42z.cloudfront.net/assets/5769904eedb2f3068c2a9403/2016_NRA_Issue_Briefs.pdf (2016)
National Renderers Association. Rendering: The Greenest Option Infographic. https://d10k7k7mywg42z.cloudfront.net/assets/57b1da62a0b5dd1276095366/Rendering___The_Greenest_Option_Print_Use.pdf (2016)

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Nachhaltige Verfahren im Überblick:

Ursprünglich als stickstoffbindender Fruchtwechsel für Baumwolle eingeführt, Erdnüsse sie den Boden wieder mit dem wichtigen Stickstoff an, der durch andere Feldfrüchte aufgebraucht wird.