Think RiceDie neue Generation der US-Reisproduktion kann in vier Worten zusammengefasst werden: Mehr mit weniger produzieren. Die Reisproduzenten in den USA fühlen sich seit langem dazu verpflichtet, die natürlichen Ressourcen zu schützen und zu bewahren.

Sie produzieren heute auf einer geringeren Fläche mehr Reis mit weniger Energie und Wasser als noch vor 20 Jahren.

Umweltschutz: Eine Verpflichtung zu kontinuierlicher Verbesserung good for rice good for ducks

  • In den letzten 20 Jahren haben die Reisproduzenten in den USA die Erträge um 53 % steigern können, während sie die Flächennutzung um 35 %, den Stromverbrauch um 38 % und den Wasserverbrauch um 53 % reduzieren konnten.
  • Als Nebeneffekt stellt Reis in den Anbauregionen 35 % des Nahrungsangebots von Wildenten sicher, wenn diese bei ihrem Zug oder zum Überwintern in den Regionen haltmachen.
  • Der Wasserverbrauch, der Produktion von 45,4 Kilogramm Reis, hat sich in den letzten 20 Jahren um 33 % verringert. 2009 hat dies fast 90,8 Millionen Liter Wasser eingespart, verglichen mit dem Verbrauch vor zwei Jahrzehnten.
  • Mehr als 20 % der Reisproduzenten nutzen recyceltes oder wiederaufbereitetes Wasser.
  • Reisproduzenten in den USA können die gleiche Menge Reis, wie 1987 auf ca. 331.000 Hektar weniger produzieren.
  • In Louisiana stieg die Anwendung von Direktsaatverfahren und reduzierter Bodenbearbeitung in der kommerziellen Reisproduktion von 26 % im Jahr 2000 auf 41 % im Jahr 2011 an.
  • Eine Studie aus dem Jahr 2011 hat den Einfluss der Reisproduktion seit 1987 untersucht und dabei Folgendes festgestellt:
    • Der Flächenbedarf je 45,4 Kilogramm Reis verringerte sich um 21 %, so dass ca. 332 Hektar Produktionsfläche eingespart wurden.
    • Die Bodenverluste verringerten sich seit 1987 um 43 %.
    • Über die letzten 20 Jahre wurde 52 % weniger Energie für die Produktion von 45,4 Kilogramm Reis benötigt.
    • Der Methanausstoß pro 45,4 Kilogramm Reis wurde in den letzten 20 Jahren um 29 % verringert.

Soziale Verantwortung: Eine Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen  Sustainable Rice

  • Die Reisindustrie in den USA sorgt für Arbeitsplätze in den ländlichen Gebieten und pflegt einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ackerflächen.
  • 85 % des in den USA verzehren Reises stammen aus einheimischer Produktion.
  • Etwa 8 Millionen Tonnen Reis werden jedes Jahr von lokalen Reisproduzenten in den Bundesstaaten Arkansas, Kalifornien, Louisiana, Mississippi, Missouri und Texas erzeugt.
  • In der Ernährung liefert Reis über 15 Vitamine, wichtige Mineralstoffe sowie nützliche Antioxidantien.
  • Vollkorngetreide wie brauner Reis können dazu beitragen, Herzerkrankungen, Diabetes und bestimmte Krebsarten zu reduzieren. Menschen, die Reis essen haben ein geringeres Risiko für Bluthochdruck.
  • Reis ist eines der am wenigsten allergenen Getreide. Somit ist Reis eine gesunde Alternative für Menschen mit einer Gluten- oder Nahrungsmittelunverträglichkeit.
  • Pro Portion (etwa eine halbe Tasse) hat Reis lediglich 100 kcal.
  • Der gesamte in den USA angebaute Reis ist Natrium-, Cholesterin-, Gluten- und gentechnikfrei.

Wirtschaftlichkeit: Eine Verpflichtung zu langfristiger Rentabilität

  • Die Reisindustrie in den USA trägt mit 34 Milliarden US-Dollar zur nationalen Wertschöpfung bei.
  • Sie sorgt für 125.000 Arbeitsplätze auf ca. 1,09 Millionen Hektar (2,7 Mio. Acres) Land.
  • Jedes Jahr produzieren die Reisbauern in den USA 9 Millionen Tonnen Reis.
  • Etwa 50 % des in den USA produzierten Reises werden in über 110 Länder exportiert.
  • Die Reisproduktion bietet Lebensräume für zahlreiche Wildtiere – ökonomisch betrachtet ein Wert von mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar.
  • Im US-Bundesstaat Arkansas, dem größten Reisproduzenten in den USA, tragen Reismühlen mit insgesamt 4,2 Milliarden US-Dollar zur Wirtschaftstätigkeit bei. Sie schaffen über 13.000 Arbeitsplätze und tragen 2,6 Milliarden US-Dollar zum Bruttoinlandsprodukt des Staates bei.

 

Quellen:
U.S. Rice Resource Efficiency and Sustainability Metrics. IHS Global Insight. Von der USA Rice Federation in 2011 veröffentlicht.
Field to Market (2012 V2). Environmental and Socioeconomic Indicators for Measuring Outcomes of On-Farm Agricultural Production in the United States. Dezember 2012.
Economic Contributions of the U.S. Rice Industry to the U.S. Economy. Agricultural and Food Policy Center, Texas A&M University. August 2010.

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