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Der Waldbestand in den USA ist heute größer als noch vor 70 Jahren. Jedes Jahr werden zudem 1,6 Milliarden neue Bäume gepflanzt – dies entspricht 4,4 Millionen Bäumen pro Tag.

Die moderne Forstwirtschaft stellt sicher, dass nicht nur gefällte Bäume ersetzt werden – jedes Jahr werden in den USA sogar mehr Bäume angepflanzt, als gefällt werden.

Verantwortung für die Umwelt: Eine Verpflichtung zu kontinuierlicher Verbesserung 

  • Heute stehen in den USA mehr Bäume als vor 70 Jahren. Jedes Jahr werden in den USA 1,6 Milliarden Setzlinge gepflanzt – dies entspricht 4,4 Millionen Bäumen an jedem Tag im Jahr.
  • Laut dem Bericht „The State of America’s Forests“ hat eine verantwortungsbewusste Waldbewirtschaftung dafür gesorgt, dass in mehr als 50 aufeinanderfolgenden Jahren der Netto-Waldzuwachs die jährliche Abholzung übertroffen hat.
  • Während die Bäume wachsen, nehmen sie Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre auf und setzen Sauerstoff (O2) frei. In Produkten aus Nadelholz bleibt ein Großteil des Kohlenstoffs dauerhaft gespeichert. Wird Holz zum Bau von Häusern genutzt, wird der darin enthaltene Kohlenstoff über die gesamte Nutzungsdauer des Gebäudes gebunden – oder sogar länger, wenn das Nadelholz anschließend recycelt und für die Herstellung anderer Produkte verwendet wird. Nutzungsdauer von Gebäudematerialien
  • Da die Reduktion von Kohlenstoffemissionen auch im Bauwesen von großer Bedeutung ist, ist Holz aufgrund seiner ökologischen Vorteile der Baustoff der Wahl:
    • Holz ist der einzige etablierte Baustoff, der erneuerbar ist und in der Wachstumsphase lediglich auf Wasser und die Energie der Sonne angewiesen ist.
    • Holz hat bessere Dämmeigenschaften als andere Baumaterialien.
    • Für die Herstellung – von der Abholzung bis hin zum endgültigen Produkt – wird weniger Energie als bei jedem anderen Baustoff benötigt (d. h. es entstehen auch weniger CO2-Emissionen).
    • Holz ist nicht nur vielseitig einsetzbar, es ist auch recycelbar, kann als Brennstoff sowie zur Herstellung von Biokraftstoffen verwendet werden. Und es ist biologisch abbaubar.
  • Betrachtet man die Umweltwirkungen verschiedener Baustoffe, so zeigen sich bei Holz klare Vorteile. So benötigt Holz im Verlauf seines gesamten Lebenszyklus weniger Energie (graue Energie) und verursacht weiniger Luftverschmutzung als auf fossile Brennstoffe basierende Materialien wie Stahl oder Beton.

Soziale Verantwortung: Eine Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen 

  • Die „Sustainable Forestry Initiative“ (SFI) ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung nachhaltiger Forstwirtschaft verschrieben hat. Sie setzt sich für die Entwicklung und Kontrolle nachhaltiger Standards in der Forstwirtschaft ein. Das Ziel ist ein gesunder Wald und die Erhaltung der Waldbestände in Nordamerika.
  • Seit 1995 haben die Mitglieder der SFI-Initiative fast 1,5 Milliarden Euro (1,6 Mrd. US-Dollar) in Waldforschung Im Jahr 2015 flossen drei Viertel der Investition in Maßnahmen für den Erhalt der Wälder.
  • Softwood treesJedes Jahr werden nach SFI-Standards zertifizierte Waldflächen von Millionen von Wanderern, Vogelbeobachtern, Campern und anderen Outdoor-Fans genutzt. Dabei hat sich der nach SFI-Standards zertifizierte und für Freizeitaktivitäten verfügbare Waldbestand seit 2007 mehr als verdreifacht.
  • Über 50 Prozent des Trinkwassers der USA stammt von bewaldeten Flächen und die staatlichen Forstbehörden bemühen sich gemeinsam mit der Industrie um den Erhalt dieser wertvollen Ressourcen.
  • Der „U.S. Forest Service“ ist eine Behörde im Geschäftsbereich des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums und betreut das Programm „Urban and Community Forestry“. Das Programm unterstützt Gemeinden bei der Anpflanzung neuer Bäume und der Bewirtschaftung ihrer Waldflächen. Es sorgt dafür, dass die Waldflächen gesund und produktiv bleiben. Davon profitieren nicht nur über 220 Millionen Städter in Nordamerika. Auch wichtige Ökosystemdienstleistungen der Wälder werden bewahrt sowie natürliche Ressourcen und die Biodiversität geschützt.

Wirtschaftlichkeit: Eine Verpflichtung zu langfristiger Rentabilität

  • Die Forstwirtschaft und die holzverarbeitende Industrie beschäftigen in den USA rund 900.000 Menschen. Das sind mehr Arbeitsplätze als in der Automobil-, Chemie- und Kunststoffindustrie zusammen. Allein auf die holzverarbeitende Industrie entfällt ein Drittel dieser Arbeitsplätze.
  • softwood sawn timberDie USA exportieren seit fast 250 Jahren Nadelhölzer. Heute sind die USA weltweit als zuverlässiger Lieferant von hochwertigem Holz bekannt.
  • Die USA sind der größte Holzproduzent der Welt. Derzeit werden über 80 Millionen Kubikmeter Schnittholz pro Jahr produziert. Etwa 10 Prozent dieses Holzes wird ins Ausland exportiert.
  • Die privaten Wälder, mit einer Gesamtfläche von 23 Millionen Hektar, stehen in den kommenden 20 Jahren sicherlich vor enormen Herausforderungen. Aber der Markt für Nadelholzprodukte ist finanziell so attraktiv, dass Waldbesitzer in ihre Wälder investieren und sie damit auch für zukünftige Generationen bewahren werden.

 

Quellen:
American Wood Council Fact Sheets: http://www.awc.org/greenbuilding/factsheets
Sustainable Forestry Initiative: http://www.sfiprogram.org/
Softwood Export Council: http://www.softwood.org/
National Association of State Foresters: http://www.stateforesters.org/sites/default/files/publication-documents/2016_State_and_Private_Forestry_Report.pdf

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Nachhaltige Verfahren im Überblick:

Die Verwertung von Nebenprodukten und Reststoffen, die ansonsten als Abfall enden würden, ist ein Beispiel par excellence für einen hochgradig nachhaltigen Prozess. Er konkurriert auch nicht um Ressourcen, die für die Lebensmittelherstellung benötigt werden.