US Dairy Export CouncilDie US- Milchindustrie ist gekennzeichnet durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den Flächen und einem langfristigen Engagement für eine nachhaltige Milchwirtschaft. Nachhaltigkeit definieren wir als wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Beitrag der Branche.

Die Milchproduktion nimmt eine zentrale Rolle im umweltschonenden und nachhaltigen US-Lebensmittelsystem ein und integriert die Bedürfnisse der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen gleichermaßen.

Umweltschutz: Eine Verpflichtung zu kontinuierlicher Verbesserung

  • Die US-Milchwirtschaft hat den Ausstoß von Treibhausgasen in den letzten 60 Jahren um 63 % gesenkt. Zudem hat sie sich freiwillig zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um weitere 25 % zu senken.
  • Die US-Milchwirtschaft ist für etwa US Family Owned Dairy Farms
    2 % der gesamten US-Treibhausgasemissionen verantwortlich.
  • Die Milchproduktion hat sich seit 1944 vervierfacht. Trotz dieses Produktivitätszuwachses werden:
    • 90 % weniger Ackerfläche benötigt,
    • 76 % weniger Dung und Gülle produziert und
    • 65 % weniger Wasser benötigt.
  • Die US-Milchindustrie nutzt Biogasanlagen, um Gülle, Dung und andere Abfälle aus der Lebensmittelproduktion zu Strom und Kraftstoffen umzuwandeln. Nichtvergärbare Reststoffe werden durch die Kaskadennutzung zu Dünger und umgewandelt.
  • 2014 gab es in den USA 247 Biogasanlagen in landwirtschaftlichen Betrieben. Der größte Teil (82 %) davon in Betrieben von Milchbauern.
  • Das Ausbringen von Wirtschaftsdünger erhält die Bodenfruchtbarkeit und reduziert den Bedarf an synthetischen Düngemitteln.
  • Dadurch, dass die meisten Nährstoffe aus dem Viehfutter zurück auf den Acker gelangen, entsteht ein effizienter Nährstoffkreislauf. Die Nährstoffrückführung hilft dabei, Nutzpflanzen nachhaltiger anzubauen.
  • Auch das Wasser wird in Milchbetrieben üblicherweise fünf- oder sechs Mal wiederverwendet. Wasser, das zum Reinigen der Melkstände verwendet wird, wird beispielsweise zur Reinigung der Produktionsbereiche und anschließend zur Bewässerung der Felder genutzt.
  • Von 2013 auf 2014 stieg die Milchproduktion um 2,4 % auf 91 Milliarden Liter. Die Milchleistung pro Kuh betrug 9.809 Liter, 195 Liter mehr als im Jahr 2013.
  • Um eine gesunde und saubere Umwelt zu erhalten, beteiligen sich viele Milchbauern an Forschungsaktivitäten, die darauf abzielen, die Luftqualität zu messen und präziser zu überwachen.

Soziale Verantwortung: Eine Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen

  • Im Jahr 2013 haben 9,2 Millionen Milchkühe in 46.960 lizenzierten Milchbetrieben 88,6 Milliarden Liter Milch produziert.
  • 90 % der amerikanischen Schulen bieten ihren Schülern fettarme oder fettfreie Milch an.
  • 18 % der Eiweiße in der amerikanischen Ernährung stammen aus Milchprodukten.
  • Im Jahr 2014 wurden 6.943 neue Kennzeichnungen auf Milch-, Käse- und Joghurtprodukten eingeführt. Knapp 12 % waren Hinweise auf kalorienreduzierte, fettarme, transfett-freie, salz- und zuckerarme bzw. zuckerfreie Produkte oder Produkte ohne Zuckerzusätze.
  • Laut Statistiken der „Occupational Safety and Health Administration“ (OSHA) aus dem Jahr 2013 ist die Zahl der Unfälle in Milch- und Molkereibetrieben das zweite Jahr in Folge zurückgegangen.
  • Die Milchbauern in den USA arbeiten eng mit Tierernährern und Veterinären zusammen. So wollen sie sicherstellen, dass ihre Tiere über das Futter die Nährstoffe erhalten, die sie wirklich benötigen.
  • Die Milchbauern in den USA sorgen sich in vielerlei Hinsicht um das Wohl ihrer Kühe, z. B. setzen sie Ventilatoren und Wasserzerstäuber ein, damit es die Kühe im Sommer kühl haben.
  • Die „Great American Milk Drive“, eine karitative Organisation unter der Leitung von Molkereien und Milchbauern, hat im Jahr 2014 insgesamt 1,1 Millionen Liter Milch, an Haushalte verteilt. Milch enthält zahlreiche Nährstoffe, die für die menschliche Ernährung als unverzichtbar gelten.

Wirtschaftlichkeit: Eine Verpflichtung zu langfristiger Rentabilität

  • Die Stakeholder der Branche haben in 2011 annähernd 54.000 Stunden freiwillige Arbeit investiert. Dies entspricht einem Geschäftswert von geschätzten 6,2 Millionen US-Dollar.
  • Milchprodukte In den USA sind erschwinglich und jederzeit verfügbar.
  • Milch und Milchprodukte sind heute die kostengünstigste Quelle für Kalzium in der Ernährung.
  • Ein angemessener Milchkonsum kann das Risiko bestimmter chronischer Erkrankungen senken. Dadurch ließen sich über einen Zeitraum von fünf Jahren Kosten von 200 Milliarden US-Dollar im Gesundheitswesen einsparen.
  • Milch- und Molkereibetriebe sind eine wichtige Säule der ländlichen Wirtschaft in allen 50 US-Bundesstaaten.
  • Im Jahr 2012 haben 169 Milchbetriebe Energieaudits durchführen lassen, was zu Energiekosteneinsparungen von schätzungsweise über 600.000 US-Dollar führte.
  • Das Energieeffizienzprogramm hat dazu beigetragen, dass seit 2011 fast 900 Energieaudits in landwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt wurden. Einsparpotentiale von mehr als 2 Millionen US-Dollar und damit auch von Treibhausgasen konnten dadurch realisiert werden.


Quellen:
2014 U.S. Dairy Sustainability Report, The Innovation Center for U.S. Dairy
U.S. Dairy’s Environmental Footprint, The Innovation Center for U.S. Dairy
How One Cow Contributes to a Sustainable Food System, The Innovation Center for U.S. Dairy

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Nachhaltige Verfahren im Überblick:

In den letzten 20 Jahren haben die Reisproduzenten in den USA die Erträge um 53 % steigern können, während sie die Flächennutzung um 35 %, den Stromverbrauch um 38 % und den Wasserverbrauch um 53 % reduzieren konnten.