american peanutErdnüsse wurden Ende der 1860er Jahre vom amerikanischen Wissenschaftler Dr. George Washington Carver in die USA eingeführt, um den Boden zu verbessern und den Krankheitskreislauf zu unterbrechen, der die Fruchtbarkeit des Bodens im Südosten des Landes verringerte.

Dr. Carver entdeckte mehr als 300 Verwendungsmöglichkeiten für die Erdnusspflanze, viele davon wurden zu nahrhaften Bestandteilen der amerikanischen Esskultur. Die Erdnussbranche der USA verbessert auch heute noch die Vision von Dr. Carver durch weitere Fortschritte bei der Nachhaltigkeit von Erdnüssen.

Verantwortung für die Umwelt: Eine Verpflichtung zur kontinuierlichen Verbesserung 

  • Erdnüsse sind von Natur aus nachhaltig. Ursprünglich als stickstoffbindender Fruchtwechsel für Baumwolle eingeführt, reichern sie den Boden wieder mit dem wichtigen Stickstoff an, der durch andere Feldfrüchte aufgebraucht wird. Das bedeutet, dass für den Anbau von Erdnüssen weniger Dünger benötigt wird. Dies gilt auch für den nachfolgenden Fruchtwechsel, was zu weniger Emission von Treibhausgasen führt.
  • Erdnuss-PelletsErdnüsse sind eine tiefwurzelnde Pflanze, deren Wurzeln fast zwei Meter tief in den Boden reichen. Dies ermöglicht den Zugang zu einer erheblichen Wassermenge, aus der das Wasser entnommen werden kann, wodurch möglicherweise weniger Bewässerungswasser benötigt wird.
  • Die Mehrzahl der US-Erdnüsse benötigt keine Bewässerung, da sie in den südöstlichen Regionen der USA angebaut werden, wo sie den reichlichen Regen nutzen können.
  • Die Erdnussbranche hat auch mehr als 2,5 Millionen US-Dollar für Forschungsprojekte vorgesehen, die sich speziell mit der Wasserwirtschaft und deren Effizienz, Bewässerungsverfahren und Trockenheitstoleranz beschäftigen.
  • Bei der Nachhaltigkeit spielen die jüngsten Fortschritte in der Saatgutzüchtung eine Schlüsselrolle. Durch sie werden neue, nachhaltigere Erdnusssorten – insbesondere solche, die die Erträge steigern und die Effizienz der Bodenressourcen verbessern, ohne den Wasserverbrauch, Treibhausgas-Emissionen und Pestizide zu steigern – den amerikanischen Erdnussanbauern in immer größerem Maße zur Verfügung gestellt.

Soziale Verantwortung: Eine Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen 

  • Amerikanische Erdnussanbauer haben ihr Land immer gut verwaltet. Die meisten Erdnussbetriebe sind Familienunternehmen, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.
  • Mit 7 Gramm Protein pro Portion sind Erdnüsse eine ausgezeichnete Quelle für pflanzliches Eiweiß und können dabei helfen, die benötigten Nährstoffe zu liefern und gleichzeitig die Cholesterinmenge in der Nahrung zu reduzieren.
  • Eine Portion trocken gerösteter Erdnüsse (30 Gramm) enthält 12 Gramm ungesättigte Fettsäuren, nur zwei Gramm gesättigte Fettsäuren und keine Transfette.
  • Erdnüsse sind ein wichtiger Bestandteil von therapeutischer Fertignahrung (ready-to-use therapeutic food/RUTF), durch die die Behandlung schwerer akuter Unterernährung bei Kindern weltweit revolutioniert wurde.
  • Bewährte Methoden für Produktion, Lagerung und Versand von US-Erdnüssen helfen dabei, das Flatoxin auf einem niedrigen Niveau zu halten und den Verbrauchern eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln zu garantieren.
  • Auf dem US-Markt gibt es derzeit keine gentechnisch veränderten Erdnüsse.
  • Die amerikanische Erdnussbranche unterstützt aktiv die wissenschaftliche Forschung über wirksame Maßnahmen für eine zukünftige Verringerung oder sogar Beseitigung der Erdnuss-Allergie. Daher hat das National Peanut Board mehr als 12 Millionen US-Dollar für die Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Nahrungsmittelallergie bereitgestellt, um Ursachen zu erkennen und Behandlungen für Lebensmittelallergiker zu finden.
  • Erdnüsse sind eine nährstoffreiche Nahrung, sie enthalten mehr als 30 Vitamine und Mineralien und sind reich an Vitamin E, Kupfer, Folsäure und Ballaststoffen.
  • Erdnüsse sind ein erschwingliches und nahrhaftes Grundnahrungsmittel in der weltweiten Ernährung.
  • Erdnussbutter ist das am häufigsten nachgefragte Nahrungsmittel in den US-amerikanischen Nahrungsmittelbanken.

Wirtschaftliche Rentabilität: Eine Verpflichtung zu langfristiger Rentabilität

  • In den größten erdnussproduzierenden Regionen der USA gibt es rund 7.500 Erdnussanbauer.
  • Erdnussanbauer in den USA produzieren auf etwa 634.000 Hektar mehr als 3,1 Millionen Tonnen Erdnüsse.
  • Die USA ist der drittgrößte Erdnussproduzent der Welt.
  • Die erdnussproduzierenden Regionen der USA haben direkten Zugang zu den Hafenanlagen des Atlantischen Ozeans und dem Golf von Mexiko.
  • Die USA sind einer der führenden Erdnuss-Exporteure der Welt, mit einem durchschnittlichen Jahresexport von 400.000 – 500.000 Tonnen. Mehr als 80 % der US-Exporte gehen nach Kanada, Mexiko, Europa und Japan.
  • Erdnüsse stehen bei den wertvollsten Ernten der USA an siebter Stelle, mit einem Betriebswert von mehr als 1 Mrd. US-Dollar.
  • In 94 % der US-Haushalte ist Erdnussbutter aufgrund ihres Nährwerts, der Erschwinglichkeit, der Lagerfähigkeit, der Transportfähigkeit und des Geschmacks ein Grundnahrungsmittel.

Quellen:
National Peanut Board. Treading Lightly: The Water Footprint of Peanuts. http://www.nationalpeanutboard.org/news/treading-lightly-water-footprint-peanuts.htm (2015)
United Nations World Food Programme.  The Nuts and Bolts: Why is Food Assistance Important? https://www.wfpusa.org/us-policy/food-security-policy/ (2016)
USDA-NASS (2015)

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Nachhaltige Verfahren im Überblick:

Von den tausenden Baumwollerzeugern in den USA, die überwiegend Familienbetriebe sind, haben sich 100 % dazu verpflichtet, ihre Produktion kontinuierlich nachhaltiger zu gestalten.